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Christopher beim 1. FC K?ln !!!

Zumindest für heute ist Christopher Fußballprofi. Einen Tag trainiert er beim Kölner Zweitligisten mit und darf zeigen, was er am Leder kann…

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Dass Christopher sehr fußballbegeistert ist, ist ja keine Neuigkeit. Dass er als Jugendlicher mal eine Hockeypause eingelegt hat, um ein paar Jährchen Fussi zu spielen, wissen die meisten von Euch sicher auch. Dass er aber seit neuestem beim 1. FC Köln mitkickt, dürfte wohl jeden verblüffen. Und ich spreche hier nicht von den Amateuren oder der Nachwuchself, ich rede von den Zweitligaprofis, der Truppe von Christoph Daum.

 
„Ja, gut, sicherlich“, werden die ein oder anderen sagen…“so ein kleines Showtraining am Tag der offenen Tür, oder was?“

Nein!!! Reguläres Training, zweimal am Tag, mit der ersten Mannschaft. Und da geht es richtig zur Sache…

 
Dazu gekommen ist Christopher, durch den guten Kontakt zu Christoph Daum und dessen Sportbegeisterung. Als der gehört hat, dass Christopher beim Abschiedsspiel von Jens Nowotny auflaufen wird, hat er ihm netterweise angeboten, ein paar Einheiten beim FC mitzumachen, um wieder in Fußballform zu kommen.

 
Das Abschiedsspiel, in dem Christopher wohl mit einer erlesenen Sportlerauswahl, gegen die aktuelle Fußballnationalmannschaft antritt, findet übrigens am 08. Oktober im Widparkstadion in Karlsruhe statt. Jens Nowotny hatte Christopher dazu schon vor ein paar Wochen eingeladen.

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Christopher (Hintergrund), Christoph Daum (mit R?cken zur Kamera)

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Heute um 10h ging es also nach mehrjähriger Fußballpause wieder auf den Bolzplatz. Genauer gesagt zum Geißbockheim, Platz Nummero Uno…

 
Selbstverständlich war auch die Presse vor Ort. So ein „Experiment“ gibt es schließlich nicht alle Tage. Zeitungen und Fernsehteams waren da. Unter anderem auch Center.TV, der Kölner Regionalsender. Vor dessen Kamera steht seit letzter Woche ein alter Bekannter: Tibor Weißenborn. Und zwar als Reporter. Der wollte sich natürlich das erste Fernsehinterview mit dem „Fußballspieler“ Christopher sichern. Welches er selbstverständlich auch bekam!

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Tibor befragt Christopher

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Medienrummel...
 

 
Ich hatte es mir mit Kaffee und einigen Begleitern, neben den Ur-FC-Fans, die wohl jedes Training besuchen, als Zuschauer, gemütlich gemacht.
Meine Begleiter waren im Übrigen keine Unbekannten. Zumindest nicht für die Hockeywelt. Da standen mal eben einige hundert Länderspiele und mehrere Goldmedalien am Rand. Von Deutschen Meistertiteln fangen wir gar nicht erst an…

Volker Fried, Stefan Seitz, Max Weinhold, Bernd Hacker, wie erwähnt Tibor Weißenborn und ich, wollten das nicht verpassen.

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Hockeyikone Volker Fried

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Bernd Hacker, Tibor Wei?enborn und Max Weinhold (v.l.)
 


Pünktlich begannen die FC-Profis ihr Aufwärmprogramm. Mittendrin Christopher.

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Christopher mit den Profis (ganz links)
 

Die geschulten Trainingsbesucher erkannten sofort einen Neuling. Zuordnen konnten sie ihn zwar noch nicht:

„Is dat nisch der neue Rumäne..?“

Aber ansonsten sah Christopher mit seiner Gel-Matte aus wie ein echter Buffer. Das komplette FC-Outfit, welches er vor dem Training bekam, erfüllte auch seinen Zweck, ihn zu einem Teil des Teams zu machen. Richtig gut sah er meines Erachtens aus, aber Ihr könnt Euch ja selbst ein Bild machen.

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Christopher nach dem ersten Training
 

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Christopher im FC-Dress
 

Das Training lief auch echt gut, für das erste Mal und vor allem auf dem Niveau. Überraschend ballsicher und relaxed war mein Brüderchen. Und dass er ein riesiges Spielverständnis hat, hat man direkt bei der zweiten Übung gesehen. Wir würden es „Vier-Gegen-Drei-Eindringen-in-den-Kreis“ nennen. Einige Zuckerpässchen gelangen ihm auf Anhieb.Unglaublich!

Er wurde direkt auf die Position „hängend hinter den Spitzen“ gesetzt, wo er seinen Überblick auch gut ausspielen konnte.
Krönender Abschluss dieser Übung war ein feiner Alleingang durch die Mitte, eine Körpertäuschung gegen den Keeper, und ein sauberer Schuss ins leere Tor. Echt fein, wobei man fairer Weise auch sagen muss, dass seine „neuen“ Mannschaftskollegen, ganz „Gentleman-like“, die Sense, welche bei der Aktion schon kurz aufzublitzen schien, wieder wegpackten und ihn ziehen ließen.

 
Zuletzt stand noch ein Spielchen auf dem Plan. Christopher hatte es hier etwas schwerer. Der mehrjährige Trainingsrückstand war zumindest in der Passqualität zu spüren, aber auch das wurde von Ballkontakt zu Ballkontakt besser…

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In denen steckt eine ganze Menge...
 

 
Spaß hat es Christopher aber allemal gemacht. „Da sind echt ein paar klasse Typen in der Mannschaft und das Kicken bring einfach richtig Bock“, meinte er noch vor der zweiten Einheit am Nachmittag.
Da stehen dann einige wenige Übungen und ein längeres Spiel auf dem Programm, was wohl eher ein Gradmesser für Christopher sein wird.

Und wer weiß, vielleicht darf er ja mal wieder kommen. Mit ein bisschen Training könnte da echt etwas draus werden. OK, das ist zwar lediglich meine ungeschulte Meinung, aber da war schon mehr als nur Potential zu erkennen.

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Philipp mal wieder ganz stolz auf Christopher
 

 

Ist das der Beginn einer neuen Karriere??? Hockey-Ade???

Kaiser Franz würde sagen: „Tja, schau´mer mal…“

 

Beste Grüße

Philipp

 


 
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